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HAWAI‘I - THE NATIVES ARE NOT HAPPY - Skulpturen von William Hanson

Vom 11. August bis 8. September 2013
 
Künstler: William Hanson

ANNO 1898, Nordische Kiefer, 2013
ANNO 1898, Nordische Kiefer, 2013

Die Ausstellung „HAWAI‘I – THE NATIVES ARE NOT HAPPY - Skulpturen von William Hanson“ zeigt mit 15 Skulpturen und 5 Flaggen die erste Einzelausstellung des Künstlers in Berlin und bezieht sich auf historischen Ereignissen Hawai‘is von der Ankunft der ersten Europäer unter dem britischen Seefahrer James Cook im Jahre 1778 bis in die heutige Zeit.

Mit William Hanson hinterfragt erstmals ein nicht indigener Künstler das gängige Klischee des Südseeparadieses und 50. Bundesstaates der USA. Der seit 1992 in Oslo lebende Künstler verbrachte seine Kindheit und Jugend auf Hawaii, seine Vorfahren stammten aus Norwegen. Aus dem Blickwinkel des privilegierten ethnischen Europäers euro-amerikanischer Herkunft wirft er einen kritischen Blick auf die Kolonialgeschichte der pazifischen Inselkette und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Lebenssituation

ANGEL OF DEATH, Europäische Eiche/Nordische Kiefer, 2013
ANGEL OF DEATH, Europäische Eiche/Nordische Kiefer, 2013

der indigenen Bevölkerung.

Die erstmalig gezeigten Werke, außergewöhnliche, sinnliche, bis 3 Meter hohe Skulpturen und Objekte aus nordischer Kiefer und hawaiianischer Milo, orientieren sich an der bildhauerischen Tradition hawaiianischer Tempelfiguren.

Das in Deutschland relativ unbekannte Ausstellungsthema wird durch den Dokumentarfilm »Then There Were None«, von Ellizabeth Kapu‘uwailani Lindsey sowie eine historische Einführung fundiert vermittelt.

Kuratierung: Barbara Mei Chun Müller in Zusammenarbeit mit dem Impulsgeber und Künstler William Hanson.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Öffnungszeiten: Di - So, 14 - 19 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert durch:
www.hertling.com
www.piccom.org
www.triangle-t-e.com