züruck

SurVivArt

Vom 7. Februar bis 24. Februar 2012
 
Künstler: Adebimpe Adebambo, Segun Adefila, Kebreab Demeke, Tith Kanitha, Phyoe Kyi, Nino Sarabutra, Alafuro Sikoki, Oeur Sokuntevy, Neak Sophal, Robel Temesgen

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12-18 Uhr, Samstag 11-16 Uhr

SurVivArt – Kunst für das Recht auf ein «Gutes Leben»

Kuratorin: Valia Carvalho

Für das Kunstprojekt SurVivArt hat die Heinrich-Böll-Stiftung Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingeladen, im eigenen Umfeld durch künstlerische Produktion und Kommunikation über das „gute Leben“ zu reflektieren. Im Februar 2012 sind ihre Arbeiten in einer Ausstellung in Berlin zu sehen.

Inspiriert von der Initiative Über Lebenskunst der Kulturstiftung des Bundes wurde SurVivArt von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Unterstützung ihrer Auslandsbüros entwickelt. „Mit dem Projekt wollen wir einen weltweiten Brückenschlag zwischen Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Kunst und Kultur schaffen“, erklärt Kuratorin Valia Carvalho. „Uns war es wichtig, nicht aus unserem kulturellen Verständnis heraus festzulegen, wie Kunst auszusehen hat. Die Künstlerinnen und Künstler sollten nicht für die westeuropäischen Betrachter produzieren. Auch wollten wir nicht unsere „deutsche“ oder eine „grüne“ Vorstellung von einem nachhaltigen guten Leben exportieren. Wir wollten Projekte, die uns die spezifische Sicht auf Kunst und Nachhaltigkeit aus den jeweiligen Regionen nahe bringen“.

Über die Webseite www.survivart.org konnten die beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus Äthiopien, Kambodscha, Burma/Myanmar, Nigeria, und Thailand ihre eigenen Arbeitsschritte dokumentieren und miteinander in Austausch treten.

Bei einem Projekt aus Thailand steht das eigene Konsumverhalten im Mittelpunkt. In Äthiopien schaffen Dorfbewohner aus allgegenwärtigen Plastikkanistern ein lebendes Kunstwerk und Kinder setzen sich mit ihren Zukunftsträumen auseinander. Und in Kambodscha inspirierten Reiskochtöpfe die Künstlerinnen und Künstler, es findet ein Flohmarkt der Erinnerungen statt. Die Präsentation von SurVivArt findet parallel zu der Konferenz Radius of Art statt, die den internationalen Dialog zwischen Kultur, Wissenschaft und Politik fördern und einen Ideenaustausch ermöglichen will, der bisher so noch nicht existiert.

Die Ausstellung wird gemeinsam vom Kunsthaus Meinblau und der Nachbargalerie Mikael Andersen präsentiert.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Mehr Informationen: www.survivart.org und www.radius-of-art.de