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Janusch Penelope Bombosch - Installation, Zeichnung und Collage

Vom 10. März bis 25. März 2007
 
Künstler:  

In der Ausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin drehte sich alles um Räume, deren Weite und deren Grenzen. Räume mit nur einer einzigen Funktion, mehrfach nutzbare Räume, „parasitäre“ Raumerweite- rungen wie Zäune und Vorplätze und zu Bühnen gewordene Außensportanlagen.

Ausgangspunkt der im Kunsthaus MEINBLAU präsentierten Werke waren Skizzen und Notizen, die wäh- rend eines DAAD-Aufenthalts in Kuba entstanden. Die Zeichnungen und Collagen zeigten Räume mit einer Funktion, die im sozialistischen Kuba aus dem Boden gestampft oder einfach aufs Dach gebaut wurden. In Bomboschs Arbeiten werden sie isoliert aus dem Kontext genommen, bearbeitet und teils verfremdet. Ihre gezeichneten Räume sind weder nutzbar noch begehbar - eine Raumgewinnung ohne Funktion. Die signifikanten architektonischen Eigentümlichkeiten der realen Räume werden durch den fehlenden Zweck zu einer eher skurrilen Erscheinung. Die Beziehung zwischen Mensch und Raum und die Eigenschaften, die einen Raum definieren, sind dabei die Hauptthemen der Künstlerin.