züruck

Scotia

Vom 11. Februar bis 26. Februar 2006
 
Künstler:  

Vom 10. bis 26. Februar 2006 präsentierte das Kunst- und Atelierhaus Meinblau das Ausstellungsprojekt Scotia der beiden dänischen Künstler Jes Gammelgård und Nikolas Theilgaard. Mit fotografischen Mitteln setzen sich die Künstler dabei mit dem Phänomen (Stadt-)Landschaft auseinander.

Scotia – Schottland – ist zum einen Ort der Begegnung beider Künstler während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Glasgow School of Art und bildete so den Ausgangspunkt der gezeigten fotografischen Arbeiten. Im Griechischen bedeutet Scotia aber auch „Dunkel“ oder „Schatten“ und bezeichnet den Schattenfall in der Kannelure einer Säule. In ihren Fotografien geht es den Künstlern nicht um (Stadt-) Landschaft im dokumentarischen Sinne, sondern sie durchdringen die Schichtungen und „Schattenseiten“ und fixieren Wahrnehmungen am Rande unserer Aufmerksamkeit.

Nikolas Theilgaard, geb. 1971 in Kopenhagen, zeigt Landschaftsausschnitte, in denen das Immaterielle wie Luft und Licht den Ort der Aufnahme umhüllt. Seine Fotografien scheinen wie aus dem Augenwinkel aufgenommen und bewahren gleichzeitig das Geheimnis des abgelichteten Ortes. Nikolas Theilgaard, Meisterschüler bei Lothar Baumgarten an der UdK Berlin (2000-2002) ist zur Zeit Stipendiat der Karl-Hofer- Gesellschaft.

Jes Gammelgård, geb. 1965 in Western Samoa, studierte Kommunikationswissenschaften an der Universität in Roskilde und Fotografie an der Glasgow School of Art. „Ich verwende das Medium Fotografie als eine künstlerische Annäherung an das Sehen und Verstehen des Alltäglichen. Was ich versuche, ist eine Art Anreicherung und Transformation von öffentlichem Raum und alltäglichen Objekten zu erreichen. Wichtig ist mir dabei die Balance zwischen den beschreibenden Qualitäten der Fotografie und einer Art poetischen Sensibilität.“, so der Künstler über seine Arbeit.